Impuls zu 1. Thessalonicher 5, 11

„Macht euch also gegenseitig Mut! Einer soll dem anderen weiterhelfen, wie ihr es ja schon tut.“ 1. Thessalonicher 5,11

Ja, es ist traurig, dass wir uns in dieser Zeit nicht sehen können und Gemeinschaft bestenfalls über das Internet oder Telefon erlebt werden kann. Christen haben aus unterschiedlichen Gründen in unterschiedlichen Zeiten Einschränkungen ihrer Gemeinschaft erlebt. Wenn ich so daran denke, dann fallen mir Zettel mit Bibelversen und ermutigenden Worten ein.

Sie machten im Zweiten Weltkrieg unter den Mitgliedern der Freien evangelischen Gemeinde Hamburg-Holstenwall die Runde. In ihnen gab Pastor Friedrich Heitmüller ermutigende Worte an seine Gemeindemitglieder weiter. Hamburg lag in dieser Zeit schon komplett in Trümmern und der Pastor selbst hatte verschiedene Schreib- und Redeverbote vom NS-Regime bekommen. Durch diese Zettel wurde der Zusammenhalt der Gemeinde in dieser schwierigen Zeit aufrechterhalten.

Damit ich nicht falsch verstanden werde, ich möchte diese schlimme Kriegs- und NS-Zeit nicht mit der Zeit der Corona-Krise vergleichen, aber immer wieder, wenn mir die jetzigen Einschränkungen bewusst werden, werde ich an diese mutmachenden Zettel erinnert, als etwas sehr Kostbares in einer schwierigen Zettel. Wir nutzen in dieser Zeit keine Zettel, um Kontakt zu einander zu haben, sondern verschiedene andere Möglichkeiten, die das Internet bietet.

Die Zettel waren mutmachend und so sollte unsere Haltung auch sein. Wir sollten einander aufrichten, helfen und auf Jesus hinweisen. Überhaupt sollte Jesus gerade in dieser Zeit unser Fokus und unsere Hoffnung sein. Lasst uns im Gebet für unser Land einstehen und um Schutz aber auch um Erweckung beten und unsere Sorgen vor Jesus bringen.

Gottes Segen und Bewahrung!

Thomas Finis