Impuls zu Johannes 16, 33

„In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“
Johannes 16, 33

Langsam hebt sich der Bug des Schiffes. Es scheint jede Welle zu zerschneiden. Man hört den Wind pfeifen und spürt die Gischt auf seiner Haut. Langsam kämpft sich das Schiff seinem Ziel entgegen.  Immer wieder schlägt eine Welle gegen die Bordwand. Vielleicht habt ihr auch schon einmal eine solche Situation erlebt. Für viele Menschen bedeutet es Seekrankheit und Erschöpfung. Sie sehnen sich danach endlich den sicheren Hafen zu erreichen. Um durch den Sturm zu kommen, soll es schon manchem geholfen haben, sich einen Fixpunkt am Horizont zu suchen, um mit der Situation klarzukommen.

In dem Vers geht es darum, dass Jesus sagt, dass er der Fixpunkt ist, der uns hilft sicher durch die Zeiten der Stürme zu kommen. Jesus kündigt seinen Jünger an, dass er sterben wird, dass dunkle Zeiten anbrechen werden und sie ihn aus Angst verlassen werden (v. 32). Gleichzeitig macht er ihnen Mut, am Glauben festzuhalten. Er verkündigt seinen Sieg, schon vor seinem Tod und seiner Auferstehung. Bleibt an mir als dem Fixpunkt haften. Lasst euch nicht irremachen. Ich werden da sein, auch in Zeiten der Stürme, denn ich habe diese Welt mit ihren Nöten überwunden.

Jesus spricht mit diesen ermutigenden Worten gerade auch in dieser Corona-Zeit zu uns. Er bleibt immer derselbe und seine Versprechen gelten uns, wie zu jeder anderen Zeit. Lasst uns Jesus als Fixpunkt fest im Blick halten. Er hält dich, er trägt dich und er rettet dich. Jesus als Fixpunkt im Blick zu behalten, ist das, was wir in 1. Joh. 5,4 lesen: „Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. Wer ist aber, der die Welt überwindet, wenn nicht, der da glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist.“

Gottes Segen und Bewahrung

Thomas Finis