Mein Bibelvers: Psalm 139, 9-10

„Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten.“ Psalm 139, 9-10

Diesen Vers aus Psalm 139 las ich zunächst in einem Kinderbuch und fand ihn einfach schön, weil er so poetisch klang. Als ich begann, mich für die Bibel zu interessieren, war der Vers der Anlass für mich, den Psalm 139 zu lesen und mich damit zu beschäftigen. So ist mir der Psalm 139 ans Herz gewachsen, und ich habe ihn seither unzählige Male gelesen.

Das äußerste Meer – vielleicht ein Ort weit weg von anderen Menschen, aber Gott ist da. Ja, Gott ist da, egal wo ich bin, sogar in der größten Finsternis – wie wunderbar! Gott kennt mich durch und durch – vom ersten Tag meines Lebens an, und er kennt nicht nur meine Vergangenheit und Gegenwart, sondern auch meine Zukunft. ER will mich führen und leiten und hält mein Leben in seiner Hand.

Psalm 139 lese ich auch dann immer wieder gerne, wenn ich zu mehr nichts fähig bin, mich nicht konzentrieren oder nachts nicht schlafen kann. Und oft zieht er mich dann in die Gegenwart Gottes.

Das wünsche ich euch auch, dass ihr immer wieder erfahrt, egal wo ihr gerade körperlich oder geistlich steht, Gott ist da, er ist nah und ER hält uns fest in seiner Hand, führt und leitet uns.

 M.L. (November 2016)